ConnectChains 2026 geht nach Wien
Veranstalter Logistics Hall of Fame erwartet am 4.12.2026 mehr als 20 internationale Speaker im Conference Center im Flughafen. Vertreter humanitärer Organisationen, privater Unternehmen und der Vereinten Nationen diskutieren über neue Wege der Zusammenarbeit.
Die ConnectChains – The Humanitarian Supply Chain Conference findet erstmals in Wien statt. Nach drei Durchgängen in Berlin geht die vierte Auflage des internationalen Gipfeltreffens am 4. Dezember 2026 im Vienna Airport Conference & Innovation Center am Flughafen Wien über die Bühne. Die Logistics Hall of Fame-Organisation erwartet für die Veranstaltung, zu welcher der Flughafen Wien eingeladen hat, mehr als 20 Referentinnen und Referenten aus Europa, Afrika, Asien und den USA.
Neben den Premium-Partnern Fritz Institute aus den USA und duisport aus Deutschland unterstützt mit dem Flughafen Wien und seiner Vienna AirportCity erstmals ein österreichisches Unternehmen die eintägige Konferenz. „Der Flughafen Wien ist als bedeutendes, europäisches Luftfrachtdrehkreuz für humanitäre Hilfe ein prädestinierter Konferenzstandort für den Wissenstransfer über erfolgreiches humanitäres Lieferkettenmanagement“, betont Wolfgang Scheibenpflug, Senior Vice President Real Estate and Landside Management der Flughafen Wien AG.
Weil das Jahr 2025 mit zum Teil drastischen Kürzungen finanzieller Mittel eine Zäsur in der Geschichte der humanitären Hilfe darstellt, überdenken viele humanitäre Organisationen ihre Strategien – unter anderem im Bereich des Lieferkettenmanagements: Sie setzen innovative Technologien ein, optimieren Prozesse und gehen neue Partnerschaften ein, um mit weniger Geld mehr zu erreichen.
„Die ConnectChains bringen Akteure aus humanitären Organisationen, Wissenschaft und Geldgeber gezielt mit dem Wirtschaftsnetzwerk der Logistics Hall of Fame zusammen. Dieser Austausch geht über klassische Vernetzung hinaus: Im Umfeld des Humanitarian Reset 2025 entwickelt sich die Plattform zunehmend zu einem Ort, an dem humanitäre Organisationen nicht nur diskutieren, sondern aktiv nach neuen Businessmöglichkeiten und langfristigen Partnerschaften mit der Privatwirtschaft suchen“, betont Konferenzleiter Thilo Jörgl.
Teilnehmende der Konferenz können in Wien anhand von Best-Practice-Beispielen lernen, wie humanitäre Organisationen durch Prozessveränderungen und neue Technologien ihre Effizienz steigern, die Zusammenarbeit mit ihren Partnern vertiefen und lokale Hilfsorganisationen stärken. Erstmals werden auch Ergebnisse einer virtuellen Arbeitsgruppe über die Nutzung von AI in der humanitären Logistik präsentiert.
Zudem wird der Gewinner der Lynn C. Fritz Medal for Excellence in Humanitarian Logistics 2026 sein erfolgreiches Projekt vorstellen. Seit ihrer Einführung im Jahr 2023 würdigt die Medaille herausragende Beiträge zur humanitären Logistik. Zu den bisherigen Preisträgern gehören International Medical Corps (USA), Strategies for Northern Development (Kenia) und die Welthungerhilfe (Deutschland).
Weitere Details zur Konferenz unter: https://www.logisticshalloffame.net/en/events/connectchains-conference-2026













































